Viele Menschen sind der Meinung, dass die Politik in der Städteregion Aachen den Kontakt zu ihnen verloren hat. Die Bedürfnisse der Menschen finden nur geringe Beachtung. Die Bereitschaft zur Mitgestaltung nimmt zusehends ab.
Es sollte nicht sein, dass Tausende von BürgerInnen ihren Protest gegen aktuelle politische Vorgehensweisen in Gestalt von Unterschriftenlisten, Bildung von Initiativen und des Entzugs von Wählerstimmen deutlich machen und dieser Protest von der Politik ignoriert wird.
Die heimliche, übergroße Koalition, wie sie auf bundespolitischer Ebene schon vor der offiziellen CDU/SPD-Koalition zu beobachten war und ist, findet sich auch in unserer Region wieder. Ihre Mitglieder überbieten sich darin, teils heftig um geringe Unterschiede zu streiten. So werden Scheinalternativen inszeniert, die die große Unterschiedslosigkeit verhüllen.
Dabei bleiben die Mitglieder der heimlichen Koalition darauf bedacht, die Dominanz der Parteiorganisationen zu sichern sowie den Lobbyisten finanzmächtiger Konzerne gefällig zu sein. Je länger die gewählten BürgervertreterInnen in Amt und Würden stehen, umso mehr laufen sie Gefahr, sich als Interessenwalter einflussreicher Unternehmen zu betätigen.
Die UWG ergreift Partei für die Bürgerinnen und Bürger in der Städteregion Aachen. Es muss ein Gegengewicht zu der einseitigen Interessenwahrnehmung durch die Politik geben. Die Wähler bestimmen ihre Vertreter selbst.
