Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für „Honoratioren“ mit NS-Vergangenheit

Bis zum heutigen Tag bestehen Ehrenbürgerschaften der Stadt Aachen für Träger, die an der Errichtung der nationalsozialistischen Herrschaft mitgewirkt oder aktiver Teil des nationalsozialistischen Systems waren, fort. Auch wenn die Träger nicht mehr leben und sie ihre Ehrenbürgerschaft nicht mehr wahrnehmen können, so fragen wir, warum die Stadt Aachen an den Ehrenbürgerschaften festhält. Bei der Ehrenbürgerschaft handelt es sich um die höchste Auszeichnung, die die Stadt Aachen vergeben kann. Daher sollte es selbstverständlich sein, dass diese Auszeichnung durch ein demokratisch verfasstes Gemeinwesen nur an Personen verliehen werden kann, deren Lebensleistung frei von Beteiligung an totalitären Systemen oder deren Unterstüzung ist.

Wir haben daher den folgenden Ratsantrag gestellt:

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Aachener Tiertafel

11. August 2009

Ratsantrag zur Sitzung des Rats am 19.8.2009: Aachener Tiertafel

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich beantrage wie folgt:

Der Rat der Stadt Aachen beauftragt die Verwaltung, in Abstimmung mit der Initiatorin einer „Aachener Tiertafel“ – Frau Kania – zeitnah städtische Räumlichkeiten zum Betrieb einer „Tiertafel“ zu finden und diese der Initiatorin für den genannten Zweck zu überlassen.

Begründung: Es ist eine traurige Tatsache, dass immer mehr Tierhalter in finanzielle Not geraten und keinen anderen Ausweg mehr sehen, als ihre Tiere ins Tierheim zu bringen.

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