Aachener Appell

Die Aachener Bürgerinitiative "Kaiserplatzgalerie? – Nein danke!" hat einen Aachener Appell veröffentlicht, um auf den Schaden, den das Bauvorhaben "Kaiserplatzgalerie" für das Kaiserplatz-Viertel bereits vor Baubeginn bringt, aufmerksam zu machen und den sofortigen Stopp des Projekt zu fordern:

Wir fordern Oberbürgermeister Marcel Philipp und die Damen und Herren des Aachener Stadtrates auf: Stoppen Sie diesen Wahnsinn, der zum Verfall eines ganzen Viertels führt! Sorgen Sie dafür, dass das Bauvorhaben ad acta gelegt wird! Bewegen Sie Herrn Kahlen, seine Grund­stücke zu einem angemesse­nen Preis für nützlichere Zwecke zur Verfü­gung zu stel­len. Steuern Sie um, und entwi­ckeln Sie ein lebendiges, grünes, wohnliches und men­schenfreundliches Stadt­quartier am Kaiser­platz!

Wir unterstützen den Aachener Appell und bitten Sie, den Appell zu unterzeichnen.

 

Unmenschliche „Aufräumaktion“ am Kaiserplatz – passend zur städtebaulichen Entwicklung?

Presseerklärung vom 17.09.2009

Mein großes Bedauern möchte ich ausdrücken über die Tatsache, dass ich in der gestrigen Ratssitzung zu dem Punkt „Situation Kaiserplatz“ nicht gegen die kurz zuvor eilig in der Hauptausschusssitzung zusammengezimmerte Beschlussvorlage gestimmt habe! Es bestand vor dem Beschluss praktisch keine Zeit, diese Beschlussvorlage zu studieren, währenddessen ich von der Abstimmung überrascht wurde. In diesem Papier wurde – in Bundestagswahlkampfzeiten – in übergroßer Koalition von der CDU bis zur Linkspartei ein populistisches Papier verabschiedet, das bestenfalls ein Problem verlagern – aber nicht beseitigen – wird. Ab sofort sollen am Kaiserplatz und der näheren Umgebung „Ansammlungen von mehr als fünf Personen“ verboten sein! Mit diesem Verbot ist weder den hochgradig suchtkranken Menschen geholfen noch den Anwohnern im benachbarten Viertel!

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Erneut Proteste gegen die Nerzfarm in Aachen-Orsbach

Demo startet Samstag um 12 Uhr am Hauptbahnhof und um 17 Uhr in Orsbach. Ab 20 Uhr geht es im Musikbunker weiter.

Obwohl in Deutschland immer mehr Kaufhausketten und Modekonzerne die Verwendung von echtem Pelz ablehnen, existieren in Deutschland immer noch knapp zwanzig Pelztierfarmen. Die drittgrößte in Deutschland befindet sich im Aachener Stadtteil Orsbach, direkt an der niederländischen Grenze. Mehr als 30.000 Nerze werden auf der Farm jedes Jahr für die Pelzmode vergast und gehäutet.

Das „Bündnis für die Schließung der Nerzfarm Aachen-Orsbach“, ein Zusammenschluss aus  Tierrechtsgruppen und Einzelpersonen, ruft am kommenden Samstag erneut zu einer Großdemonstration gegen Pelz und insbesondere gegen die Nerzfarm in Aachen-Orsbach auf. Alle Aachener sind herzlich eingeladen, sich an den Demos – ab 12 Uhr am Hauptbahnhof – zu beteiligen. Nach einem Demonstrationszug durch die Aachener Innenstadt wird die Demonstration in Orsbach – Treffpunkt 17 Uhr an der Kirche – fortgesetzt. Von dort geht es direkt bis zur Nerzfarm.

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Freie Meinung vor der Kommunalwahl unerwünscht?

Personalrat sucht sich für Podiumsdiskussion seine Oberbürgermeister-Kandidaten aus

„Das wird sonst zu unübersichtlich“

Mit diesen Worten begründet die neue Gesamtpersonalratsvorsitzende der Stadt Aachen Karola Hoch, warum sie nur die vier Oberbürgermeisterkandidaten der im Rat vertretenen Fraktionen zur Podiumsdiskussion einladen wolle. Nur die Angst vor Schweinegrippe der anderen OB-Bewerber hätte diese Begründung noch toppen können, werte Kollegin Hoch.

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Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für „Honoratioren“ mit NS-Vergangenheit

Bis zum heutigen Tag bestehen Ehrenbürgerschaften der Stadt Aachen für Träger, die an der Errichtung der nationalsozialistischen Herrschaft mitgewirkt oder aktiver Teil des nationalsozialistischen Systems waren, fort. Auch wenn die Träger nicht mehr leben und sie ihre Ehrenbürgerschaft nicht mehr wahrnehmen können, so fragen wir, warum die Stadt Aachen an den Ehrenbürgerschaften festhält. Bei der Ehrenbürgerschaft handelt es sich um die höchste Auszeichnung, die die Stadt Aachen vergeben kann. Daher sollte es selbstverständlich sein, dass diese Auszeichnung durch ein demokratisch verfasstes Gemeinwesen nur an Personen verliehen werden kann, deren Lebensleistung frei von Beteiligung an totalitären Systemen oder deren Unterstüzung ist.

Wir haben daher den folgenden Ratsantrag gestellt:

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